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Zahlen, Daten und Fakten

 

 

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Arbeitslosenzahlen sowie Informationen zum 

Ausbildungsstellenmarkt der Agentur für Arbeit PirnaZur besseren Ansicht klicken

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» Bilanz zum Ausbildungsjahr 2010/11

(Stand: 7. November 2011, Agentur für Arbeit Pirna)

 

Im Ausbildungsjahr 2010/2011 waren bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Pirna insgesamt 1.443 Bewerber für Berufsausbildungsstellen gemeldet. Damit ging die Bewerberzahl, wie auch bereits in den vergangen Jahren, erneut zurück - minus 433 Bewerber (23,1 %) im Vergleich zum Vorjahr.
 
In den einzelnen Geschäftsstellen stellt sich die Situation wie folgt dar:
  • Pirna 617 Bewerber (minus 23,3 Prozent)
  • Sebnitz 203 Bewerber (minus 27,5 Prozent)
  • Freital 416 Bewerber (minus 18,9 Prozent)
  • Dippoldiswalde 207 Bewerber (minus 25,8 Prozent)
 
28 Jungen und Mädchen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge waren zum Ende des Ausbildungsjahres noch ohne Ausbildungsplatz. Vor einem Jahr gab es nur 10 unversorgte Jugendliche.
Gleichzeitig wurden im Berufsberatungsjahr 2010/2011 insgesamt 1.301 Berufsausbildungsstellen registriert; 1.192 davon waren betriebliche Ausbildungsstellen. Die gemeldeten Berufsausbildungsstellen sind damit um 9,9 Prozent gestiegen; der Vorjahreswert lag bei 1.184.
Dennoch konnten nicht alle betrieblichen Ausbildungsstellen mit entsprechenden Bewerbern besetzt werden. Insgesamt blieben im Agenturbezirk Pirna 86 der 1.192 gemeldeten Stellen unbesetzt.
 
Den stärksten Anstieg betrieblicher Ausbildungsstellen (plus 52,2 Prozent) verzeichnete der Geschäftsbereich Freital; 353 Stellen standen im aktuellen Jahr zur Verfügung, vor einem Jahr waren es 232 Stellen. In Dippoldiswalde wurde ein Zuwachs der Ausbildungsstellen um 46,7 Prozent verzeichnet, hier gab es 267 Stellen. Vor einem Jahr waren 182 Angebote vorhanden. Die Geschäftsstelle Sebnitz registrierte ebenfalls ein Plus von 46,7 Prozent. Im Jahresvergleich stieg die Zahl von 107 auf 157 Stellen.  
Im Stadtgebiet Pirna fiel der Anstieg etwas geringer aus. Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsstellen wuchs um 26,1 Prozent von 329 Stellen im Vorjahr auf 415 Angebote in diesem Jahr. Setzt man die gemeldeten Bewerber in Beziehung zu den gemeldeten Ausbildungsstellen, so ergibt sich ein Verhältnis von annähernd eins zu eins. Dieses Verhältnis hat sich aufgrund der rückläufigen Bewerberzahl und des steigenden Angebotes an Ausbildungsstellen innerhalb der letzten Jahre deutlich verbessert. Im Geschäftsbereich Dippoldiswalde gab es im Ausbildungsjahr 2010/2011 sogar mehr gemeldete Ausbildungsstellen als registrierte Bewerber.
   
Die häufigsten Berufswünsche stellen sich wieder ähnlich wie auch in den vergangen Jahren dar. Bei den Jungen liegen die Berufe Kraftfahrzeugmechatroniker, Kaufmann im Einzelhandel, Koch, Fachlagerist und Tischler auf den ersten Plätzen. Die Favoriten der Mädchen sind dagegen Verkäuferin, Einzelhandelskauffrau, Friseurin, Bürokauffrau und Kauffrau für Bürokommunikation. Die größten Anteile der gemeldeten Stellen finden sich dagegen in den Ausbildungsberufen Verkäufer/in (197), Koch/Köchin (83), Hotelfachmann/-frau (55), Restaurantfachmann/-frau (43) und Kaufmann/-frau im Einzelhandel (35).
 

 

 

» Aktuelle Arbeitslosenzahlen

(Stand: 31. Januar 2012, Quelle: Agentur für Arbeit Pirna)

 

Im Agenturbezirk Pirna hat sich wie gewöhnlich zu dieser Jahreszeit die Zahl der Abeitslosen den zweiten Monat in Folge erhöht. 13.606 Männer und Frauen waren im Januar arbeitslos gemeldet, 1.687 Personen mehr als im Vormonat, was einem Anstieg von 14,2 Prozent entspricht. Der Vergleich zum Vorjahr wiederum zeigt weiterhin einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit, damals gab es noch 15.571 Menschen im Landkreis ohne Beschäftigung (minus 1.965 Arbeitslose bzw. minus 12,6 Prozent).
Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen 
verzeichnet gegenüber dem Vormonat einen Anstieg von 1,3 Prozentpunkten. Sie liegt aktuell bei 10,4 Prozent. Vor einem Jahr fielen die Quote und auch deren Anstieg zum Jahresauftakt deutlich höher aus. Sie kletterte damals von Dezember 2010 zum Januar 2011 von 10,1 auf 11,8 Prozent.

 
Wie üblich zum Jahresbeginn verzeichnen wir wieder eine typische Arbeitsmarkt-entwicklung in unserer Region. Die beschäftigungsstarken Wirtschaftsbereiche Tourismus und Bau fahren saisonbedingt ihr Geschäft zurück und es gibt weniger Neueinstellungen.“, kommentiert Cordula Hartrampf-Hirschberg die aktuellen Arbeitslosenzahlen. „Die stabile Arbeitskräftenachfrage bereits zum Jahresauftakt ist aber auch ein Anzeichen dafür, dass wir im Jahresverlauf wieder auf einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit setzen können. Das geringer werdende Kundenpotential birgt jedoch auch Risiken, denn Stellenbesetzungen mit geeigneten Bewerbern können schwieriger werden und länger dauern.“, so die Agenturchefin weiter.
„Der bisher recht milde Winter bewirkte in der Bauwirtschaft weniger Arbeitsausfälle als beispielsweise im letzten Jahr. Die Unternehmen sollten über die Wintermonate unbedingt wieder die Möglichkeit des Saison-Kurzarbeitergeldes nutzen. Damit sichern sie sich ihre Fachkräfte nach der Schlechtwetterzeit.“, appelliert die Vorsitzende der Geschäftsführung der Pirnaer Arbeitsagentur an die regionale Wirtschaft.

 

 

 

Bewegung am Arbeitsmarkt

Die stabile Entwicklung der letzten Monate auf dem Arbeitsmarkt basiert auf den vergleichsweise geringen Neuzugängen in die Arbeits-losigkeit. Die Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit sind im aktuellen Monat, wie auch im Jahresschnitt 2011 niedriger als vor einem Jahr.
Im Januar meldeten sich 3.529 Personen neu oder erneut arbeitslos, das waren 772 mehr Eintritte in die Arbeitslosigkeit als einen Monat zuvor. Im Vergleich zum Januar des letzten Jahres mussten sich jedoch deutlich weniger Menschen (minus 850 bzw. minus 19,4 Prozent) bei Arbeitsagentur oder Jobcenter neu registrieren. Über 50 Prozent der Arbeitnehmer, die sich im Januar arbeitslos meldeten, kamen aus Bauberufen bzw. dem Gartenbau, aus dem Transportbereich und aus Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufen.
1.837 Menschen beendeten in diesem Monat ihre Arbeitslosigkeit, 165 weniger als im Vormonat und 214 weniger als im Januar des vergangenen Jahres. 662 Arbeitslose begannen eine Erwerbstätigkeit, 30 weniger als im Vormonat und 176 weniger als im Januar 2011.
290 arbeitslose Personen begannen in diesem Monat eine Ausbildung oder Qualifizierung.

 

Jugendliche

Die Jugendarbeitslosigkeit ging im letzten Monat u. a. durch Ausbildungs- und Studienbeginn wieder deutlich zurück (minus 13,1 Prozent). Innerhalb eines Jahres reduzierte sich diese um mehr als 20 Prozent (minus 21,8 Prozent). Aktuell gibt es im Landkreis 948 arbeitslose Mädchen und Jungen die unter 25 Jahre alt sind. Im Vormonat September und im Vorjahresmonat Oktober 2010 wurden noch 143 bzw. 264 mehr Fälle von Jugendarbeitslosigkeit registriert.
 

 

Weitere Informationen:

 

   


* Der Bezirk der Agentur für Arbeit Pirna umfasst die Hauptagentur Pirna und ihre Geschäftsstellen in Dippoldiswalde, Freital und Sebnitz. Damit spiegelt der Agenturbezirk Pirna die Zahlen des gesamten Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wider.

 

 


 

16.07.2019 - 10:25:47